Etwas reinlicher bitte

Gestern und vorvorgestern waren wir im örtlichen Telekommunikationsladen mit den rosa Schildern. Da man dort hin und wieder auch mal länger warten muss, hat man (leider) auch zu viel Zeit auf Kleinigkeiten zu achten. Die Damen und Herren verkaufen ja nicht unbedingt die billigsten Produkte und der Laden strotzt ja nur so vor stylischen Einrichtungsgegenständen.

Als wir am Tag 1, wir wollten den Anschluss des Festnetzes um melden, so bei der Azubine standen, hatte ich genügend Zeit mit Ihre Fingerlein zu betrachten. Was muss ich da entdecken? Kunstschaufeln. Ja Kunstschaufeln. Spricht im Prinzip nichts dagegen, aber dann bitte ordentlich geschliffen, poliert und glänzend und bitte gleich lang. Kann man ja reparieren. Der Rest am Mädchen war ok.

Der Kollege nebenan hatte einen Fleck auf dem ansonsten weißen Hemd. (Hey, ich hatte eben Zeit)

Gestern dann der neue Mobilfunkvertrag beim zu breit grinsenden, mit stylischer Brille versehenen Zweitverkäufer. Nicht nur das der Hände hatte die ein Verkäufer in so einem Laden nicht haben sollte (unschön halt die Nägel) , nein der Gute hatte eine Raucherpause vorher gemacht. Was das angeht  kann ich meine Hände auch nicht in Unschuld waschen, aber wenn ich den ganzen Tag Leute bediene, muss ich verzichten oder Zähne putzen oder so. Es war nicht extrem, aber man hat es halt gemerkt.

Ich bin bestimmt der letzte Mensch der durchgestylt durch die Gegend läuft, eher so verzwirbelter Waldschrat, aber so nö.

Vielleicht lag es auch nur am Licht.

2 Comments

  1. lach…da hat jemand eindeutig zuviel Zeit zum Beobachten- aaaaaaaaaaber und das mag auch gesagt sein…man sieht , auch die auf dem ersten Blick so toll gestylten Verkäufer sind eben doch nicht perfekt..

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