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Die Adventszeit im Erzgebirge ist eingeläutet und bezaubert wie jedes Jahr viele Touristen. Das Besondere sind die vielen Traditionen und Bräuche (wenn ich dazu komme, schreibe ich was dazu). Vor allem am Abend, wenn die meisten Fenster traditionell ohne Amerika oder Ikeaschnickschnack geschmückt sind, ist da diese besondere Stimmung. Da bringt ein Tagesausflug fast nichts, man muss das mal ein paar Tage erleben oder hier wohnen :-). Wenn es dann noch schneit….na dann erst.

Der Annaberger Weihnachtsmarkt ist schon etwas Besonderes, da es keine China oder Amibuden gibt 🙂 die wild vor sich hin blinkern. Für Kinder gibt es die Eisenbahn und ein altes Karussel, eine Wichtelwerkstatt zum Basteln und die Wichtelbäckerei, wirklich sehr schön. Laut kreischende Jahhrmarktkarusselle wird man hier nicht finden, dafür gibt es ja die Kät.

Trotz allem ist es natürlich vielen nicht gegönnt sich das Vergnügen öfters zu leisten, da die Preise ja nicht ganz ohne sind. Bei 5 oder 6 Personen wird ein Glühweinbratwurstwaffelundkarusselvergnügen schon mal teuer.

Am Freitag wurde also die Pyramide angeschoben:

Die Figuren für die Annaberger Pyramide kommen Stück für Stück und stellen sich vor. Begleitet von einer Bergkapelle mit kräftigem Täterätätä und Rumsassa.

Wie jedes Jahr, sollte man sich ein gutes Plätzchen vorne sichern um etwas zu sehen. Gut wenn man jemanden von einer Würtchen- und Klitscherbude kennt :-).

Einige Männer sehen wirklich aus wie diese geschnitzten Bergmänner :-). Ich kann bis heute die einzelnen Vereine nicht auseinanderhalten, nur die Schneeberger, die tragen weiß.

 

Etwas genervt schauender Bergmann mit Grubenlampe.

Fast alle Figuren haben sich vorgestellt, unter anderem Barbara Uthmann, Adam Ries (ohne e!!!!!) und und und.
 
Karussel (ganz schön teuer).

Der Baum ist dieses Jahr etwas hässlich. Durch den Sturm ist eine Reihe der Lichterkette kaputt gegangen wie man sieht :- ). Unter dem Baum fährt wie immer die Eisenbahn.

Hier wird eine Waffel mit Schlagcremé verzehrt, vorher hat er noch eine ganze Bratwurst gegessen!


Blick über den Markt. Leider sieht man die St. Annenkirche nicht, da die dortige Beleuchtung ausgefallen ist :-).

Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit.

2 Kommentare

  1. Ist der immer so leer? Da müssen wir mal vorbei kommen, der unsrige ist immer gerammelt voll.
    Der Freiberger Weihnachtsmarkt ist auch nur mit Traditionsbuden "verstellt", kein Chinakram, keine Haushaltwaren etc., nur das hässlich Karussell, das ist mir ein riesen Dorn im Augen. Eigentlich auch nur wegen dem Krach. Da wird man taub.

  2. oh der war nicht leer, es verlief sich blos….an den Wochenenden immer üüübervoll, da geh ich nicht hin, aber unter der Woche kann Moritz gemütlich mit der Eisenbahn fahren – in der Lok natürlich 🙂

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