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Winterfreuden

Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich dicke weiße Flocken die seit Stunden vom Himmel heruntertrödeln. Das ist schon schön so ein weißer Winter. Schlitten fahren, Ski fahren, Schneemann bauen. Schön. Für die Kinder eher.

Für mich bedeutet dieser viele Schnee, Auto freischaufeln am Morgen, nasse Hosen weil Schnee sehr hoch, auf den Straßen herumrutschen und eine endlos nervige Parkplatzsuche, da alle noch vorhandenen Parkplatzschneebuchten immer besetzt sind. Heute Morgen habe ich einen bekommen. Ich bin irgendwie rückwärts mit Schwung hineingefahren. Die Räder sind durchgedreht und mit einem ordentlichen Hüftschwung hat sich das Auto in diesem Schneeberg platziert.

Dann dieser andauernde Schneemulm auf den Gehwegen, der das Laufen zur Qual macht, weil einem der Weg doppelt so lange vorkommt, man rutscht immer wieder rückwärts. Wenn ich dann die alten Leutchen sehe, die mit Mühe und Not über die Straße kommen, wird mir Angst und Bange. Von Frauen mit Kinderwagen rede ich gar nicht, die kommen nicht mal mehr ordentlich in die Stadt, da sich die Schneewälle die vom Winterdienst am Rande der Fußwege geschoben werden immer mehr Richtung Häuser bewegen und somit der Fußweg immer schmaler wird.

Also wer Lust auf Winterurlaub vom Feinsten hat, ab ins obere Erzgebirge. 😉

Ich will Frühling, sofort!

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  1. Also da beneide ich Dich nicht darum einen Kinderwagen schieben zu dürfen ;O). Da bleibt man ja immer stecken.

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