Krankenhausaufenthalt

Moritz mußte am Mittwoch zur OP in das Krankenhaus. Der Termin stand schon länger fest. Er hat da so eine „Männersache“. Wenn sich nach dem dritten Geburtstag nichts getan hat, vor allem wenn so extrem ist, wird geschnippelt. Er hatte ja nun auch schon mit Entzündungen zu kämpfen und pullern konnt er im rechten Winkel.

Am Mittwoch ging es also los ins KH. Ein paar Voruntersuchungen und dann gab es den Schnaps, damit er tüdelig wird. Ich sag Euch, der war auf Droge ;O). Er mußte immer kichern und hat ein Lied gesummt. Er hat auch gar nicht mehr mitbekommen, daß man Ihn in den OP geschoben hat. Eine Stunde später, der Eingriff selber dauert 15 min, kam er benebelt wieder und wollte aufstehen und und sich die Kanüle aus dem Arm ziehen. Etwa 45 min später konnte er wieder klar denken und hatte natürlich Hunger. Aber da mußte er noch warten. Man weiß ja nie wie sich eine Narkose auswirkt. Ein Mittagsschläfchen war auch noch drin und am Nachmittag bis zum Abend hin durfte ich Ihn dann daran hindern herumzurennen. Das beste Stück war ja betäubt und der restliche Kerl mit Paracetamol gedopt. Die Nacht hat er gut geschlafen, ich weniger, da diese Gästebetten eher unbequem sind.

Am gestrigen Vormittag durften wir dann nach Hause, mit Kamillensitzbad, welches nun 2 mal am Tag gemacht werden muß und Salbe mit so kleine Kompressen.

Ein Lob auf Moritz, der weder jammert, noch weint oder irgendwas.

Für soviel Mut gab es auch eine Tapferkeitsurkunde vom Arzt, den wir am Montag zur Nachuntersuchung im KH besuchen dürfen.

4 Comments

  1. Suse

    Oje… dann weiterhin gute Besserung für den tapferen kleinen Helden!

  2. Moritz Papa

    Schön zu lesen, dass der tapfere Mann das alles gut überstanden hat.

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