Meine süße Nervensäge

Es ist Sonnabend früh, fast ist es 6 Uhr und zwei Kinderaugen blicken in mein schlafendes Gesicht, zwei kleine Hände grabbeln am Hals, langsam vernehme ich eine Stimme: Mosi aufstehn. In Reihenfolge klingt das dann so: Mosi aufstehn. Mosi aufsteeehn. Mosi aufsteeeeeehn. Mosi aufsteeeeeeeeeeeeehn. Mosi aufstehn. Mosi aufstehn. Mosi aufstehn. Mosi aufsteeeeehn. Mosi aufstehn. Mosi aufstehn. Mosi aufsteeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehn.
Biene Maja rettete uns noch 15 Minuten – Danke KIKA.
Tagesbefehl: Wohnstube aufräumen, KIZI aufräumen, Staub saugen und wischen. Als Chef des Staubis ist Moritz unübertroffen, er schiebt das Ding hinter mir her.
Die Nachbarn werden erfreut gewesen sein – warum musste ich Moritz erklären und zeigen wie die Stereoanlage zu bedienen ist. Er kann die CD´s schneller wechseln als ich. Kein Fehlgriff und alle Tasten werden in der richtigen Reihenolge gedrückt. Nen Merks haben diese kleinen Menschen, also nee. Nur mit der Lautstärke – da müssen wir noch eine Lektion lernen.
Wir sind jetzt in der 10 Stunde des Tages und haben zwischenzeitlich auch noch musiziert. Blechtrommel mit Mundharmonika und Begleitung durch Zylofon. COOL – und furchtbar laut.
Meine Rettung naht – Oma und Opa aus Plauen kommen und holen meine Zwei ab. Mama Ines muss heute mit ihren Klassenkameraden Feuerzangenbowle schlürfen und ich will nach Oberwiesenthal, da geht ne Party mit www.suedstars-radio.com ab und ich will die Entscheider treffen. Aber das ist schon wieder eine neue Geschichte.
Es geht jetzt auf 11e – ich leg mich jetzt eine Stunde mit dem „STERN“ in die Wanne, mindestens!

Mosi, meine süße Nervensäge, ich wünsch Dir einen schönen Tag in Plauen.

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